Die Taufe

Mit dem Sakrament der Taufe antwortet der Mensch auf die bedingungslose Liebe Gottes zu ihm. Mit der Taufe wird der Mensch auch «Mitglied» in einer Kirche: In der katholischen, oder evangelischen, oder einer anderen Kirche. Die Taufe wird gegenseitig von den allermeisten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften anerkannt. Da Gottes Ja zu uns Menschen absolute Gültigkeit hat, ist eine «Wiedertaufe» nicht sinnvoll, auch wenn man als unmündiges Baby getauft wurde. Durch die Taufe bekommt man auch nicht seinen Namen, denn der Mensch kommt mit seinem Namen zur Taufe. Getauft wird auf den Namen Gottes: den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Das Sakrament der Taufe spendet der Priester, der Diakon oder eine vom Bischof beauftragte Person. Im Notfall darf jeder und jede gültig taufen.

Wenn jemand für sich oder sein Kind das Sakrament der Taufe erhalten möchte, kann man im nächsten Pfarreisekretariat der entsprechenden Kirche, der man, oder sein Kind angehören soll, anrufen und sich über die örtlichen Gepflogenheiten informieren.

 

In Steinebrunn kann man sich im Pfarreisekretariat melden und einen Termin für ein Taufgespräch abmachen und im gegenseitigen Einverständnis und nach Möglichkeit einen Tauftermin festlegen.

Die Pfarrei Steinebrunn stellt eine Taufkerze zur Verfügung, die kann aber selbstverständlich auch mitgebracht werden. Bei uns gibt es eine Taufwand, für welche die Tauffamilie ein Holzkreuz gestalten kann, das bis nach dem nächsten Weihnachten an der Taufwand hängt und dann, nach dem Fest der Heiligen Familie, mit nach Hause gegeben wird.

Zur Taufe ist ein Pate oder eine Patin nötig, die ein gutes Verhältnis zum Christlichen Glauben haben sollte. Oft werden zwei Paten, Gotti und Götti, aufgeboten.

Die Taufe selber kann von der Familie vielseitig mitgestaltet werden: Schmuck, Musik, Texte, Gebete, Fürbitten etc.

Üblicherweise findet eine Taufe von einem oder mehreren Taufbewerbern sonntags nach dem Gottesdienst statt. Selbstverständlich darf auch während des Gottesdienstes getauft werden. Der eigentliche Tauftermin ist die Osternacht. Aber der ist für viele, gerade junge Familien, sehr anspruchsvoll.

 

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